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Wacholderheiden der Ostalb

Vegetation der Wacholderheiden

Wacholderheiden - Lebensraum

Wacholderheiden sind bedroht

Wacholderheidenpflege
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Wacholderheiden sind bedroht
Wacholderheiden und Magerrasen erfüllen vielfältige Funktionen: Sie sind von hohem
ökologischem Wert, Zeugnis einer sehr alten Nutzungsart durch den Menschen, von
wissenschaftlichem Interesse und aufgrund ihrer landschaftlichen Eigenart und
Schönheit ideale Erholungslandschaften. Gleichermaßen sind die Heiden aber auch
bedroht. Ohne regelmäßige Schafbeweidung und unterstützende Pflegeeinsätze breiten
sich durch natürliche Sukzession langfristig Wald und Gehölze auf den offenen Heiden
aus. Durch Aufforstungen und landwirtschaftliche Intensivierungen sind in den vergangenen
Jahrzehnten ebenfalls zahlreiche Wacholderheiden verloren gegangen.
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Frühlingsenzian (Gentiana verna)
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Durch Aufforstung und Sukzession aufgrund fehlender
Beweidung gingen zahlreiche Wacholderheiden verloren.
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Gut beweidete Wacholderheide am Stöckelberg bei Söhnstetten.
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Auch eine zu
intensive Erholungsnutzung in Form von wilden Feuerstellen, Abfallablagerungen,
Trampelpfade außerhalb der Wege, Mountainbiking etc. trägt langfristig zur Zerstörung
der sensiblen Heidelandschaften bei. Schutz, Erhaltung und Pflege der Wacholderheiden
sind daher Ziel der verschiedenen Landschaftsschutzgebiets- und Naturschutzgebiets-Verordnungen.
Alle Wacholderheiden und Kalkmagerrasen sind darüber hinaus durch das Biotopschutzgesetz
und teilweise durch die Flora-Fauna-Habitat-Richtline (FFH-RL) geschützt.
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